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Die positiven Aspekte einer Maklerunterstützung beim Immobilienverkauf

Aktualisiert: 25. Aug. 2023



Der Verkauf einer Immobilie kann oft zeitaufwendig und komplex sein. Ein Makler kann diese Herausforderungen für Sie meistern. Entdecken Sie hier, welche Vorzüge eine Maklerbeauftragung für Sie bereithält.



Ein Immobilienmakler mit ausgezeichneten Fachkenntnissen begleitet und berät Interessenten durch die Immobilie und hebt deren besondere Vorzüge hervor.
Immobilienmakler führt eine Besichtigung durch


Ein Immobilienmakler bietet weit mehr als nur die Vermittlung eines Verkaufs vor Ort. Sein Leistungsspektrum ist umfangreich und erfordert spezialisierte Fähigkeiten und Fachkenntnisse. Hier sind einige der Dienstleistungen, die ein Makler anbietet:


- Ermittlung des Marktwerts und Bewertung der Immobilie

- Zusammenstellung und Aufbereitung aller erforderlichen Verkaufsdokumente, wie Energieausweis, Grundbuchauszüge und Grundrisse

- Fachliche Beratung in Bau- und Vertragsrecht

- Anfertigung und eventuelle Nachbearbeitung von hochwertigen Immobilienfotos

- Erstellung eines ansprechenden und effektiven Exposés

- Identifizierung der Zielgruppe und Entwicklung einer Marketingstrategie

- Auswahl qualifizierter Kaufinteressenten

- Planung und Koordination von Besichtigungsterminen

- Führung der Verkaufsverhandlungen

- Überprüfung der Bonität der potenziellen Käufer

- Vorbereitung des Notarvertrags und Koordination des Notartermins

- Gewährleistung einer reibungslosen Objektübergabe

- Nachsorge und Kundenbetreuung


Während einige Immobilienbesitzer den Verkauf selbst in die Hand nehmen möchten, sollten sie sicher sein, dass sie die nötigen Qualifikationen und Zeit für den gesamten Prozess haben.


Ein Makler bietet nicht nur Verkaufs- und Vermittlungsdienste, sondern auch umfassende Kundenbetreuung. Sein professionelles Auftreten kann einen signifikanten Einfluss auf die Entscheidung des Käufers haben. Ein Maklervertrag ist daher nicht nur für den Verkäufer, sondern auch für den Käufer von Vorteil.



Wie Makler vor kostspieligen Fehlern schützen


Eigentümer begehen oft ungewollt Fehler beim privaten Verkauf ihrer Immobilie. Eine Umfrage unter etwa 200 Maklern zeigt deutliche Trends im Verbraucherverhalten. Zum Beispiel wussten weniger als 20 Prozent der Kunden, welche Dokumente für den Verkauf erforderlich sind. Noch gravierender sind jedoch die häufigen Fehleinschätzungen der Verkäufer hinsichtlich des Immobilienwerts.


Überbewertung des Immobilienwerts


Viele Verkäufer sind emotional mit ihrer Immobilie verbunden, was oft zu einer überhöhten Preisvorstellung führt. Laut der Umfrage schätzten 42 Prozent der Immobilienbesitzer den Wert ihres Eigentums zu hoch ein, wobei einige sogar 20 bis 40 Prozent über dem realistischen Verkaufspreis lagen.


Das Risiko: Ein überhöhter Preis kann potenzielle Käufer abschrecken, selbst wenn der Verkäufer verhandlungsbereit ist. Ein erfahrener Makler bietet eine objektive Bewertung und beschleunigt den Verkaufsprozess durch effektives Erwartungsmanagement.


Unterbewertung und finanzielle Verluste


Manchmal unterschätzen Eigentümer den Wert ihrer Immobilie, was zu finanziellen Verlusten führt. In etwa 10 Prozent der Fälle lag die Preisvorstellung 20 bis 40 Prozent unter dem Marktwert vergleichbarer Objekte.


Ein Beispiel: Bei einem durchschnittlichen Immobilienpreis von 200.000 Euro in Deutschland würde eine Unterschätzung von 20 Prozent einen Verlust von 40.000 Euro bedeuten. Im Vergleich dazu würden die Maklergebühren nur etwa 10.000 Euro betragen. Selbst wenn der Verkäufer diese Kosten alleine tragen müsste, wäre der finanzielle Verlust ohne Makler deutlich höher.



Einen Immobilienmakler, bringt einen Mehrwert und ist sein Geld wert. Der Verkäufer einer Immobilie, hat am ende durch den Makler mehr Geld verdient, als hätte er alleine die Immobilie verkauft.
Machen Sie keinen Verlust



Wann entstehen Kosten bei der Zusammenarbeit mit einem Makler?


Die Bezahlung eines Maklers erfolgt in der Regel durch eine Provision, die fällig wird, sobald ein Kaufvertrag durch seine Vermittlung erfolgreich abgeschlossen wurde. Üblicherweise ist in den Geschäftsbedingungen des Maklers festgelegt, dass die Provision mit der notariellen Beurkundung des Kaufvertrags fällig wird. In der Regel wird ein Zahlungsziel von einer bis zwei Wochen nach Vertragsunterzeichnung eingeräumt.


Für Verkäufer können individuelle Vereinbarungen getroffen werden, sodass die Provision erst dann bezahlt werden muss, wenn der Kaufpreis auf dem Konto eingegangen ist. Im Falle von Vermietungen gilt das Bestellerprinzip: Die Provision wird von der Partei getragen, die den Makler beauftragt hat.




Aktualisierung der Gesetzgebung zur Maklerprovision

Seit dem 23. Dezember 2020 gilt ein neues Gesetz, das die Verteilung der Maklergebühren bei Verkaufstransaktionen von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern regelt. Gemäß dieser Regelung müssen Verkäufer und Käufer die Maklerprovision teilen. Weitere Einzelheiten zu dieser Gesetzesänderung können Sie in unserem speziellen Ratgeber-Artikel zum Thema "Aufteilung der Maklerkosten im Immobilienverkauf" nachlesen.




Die Vorzüge eines Exklusivauftrags mit einem Makler


Ein Exklusivauftrag mit einem Makler konzentriert den Verkauf Ihrer Immobilie auf einen einzigen Fachmann. Dieser Vertrag wird für eine festgelegte Laufzeit abgeschlossen, und die Provision wird nur im Erfolgsfall fällig. Ein solcher Exklusivauftrag bietet Sicherheit für beide Parteien und fördert das Engagement des Maklers, was besonders vorteilhaft ist, wenn Sie Ihre Immobilie zügig verkaufen möchten. Bei einem "einfachen Exklusivauftrag" haben Sie als Auftraggeber zudem die Freiheit, selbst nach potenziellen Käufern zu suchen und die Immobilie auch ohne Maklerunterstützung zu veräußern.



Schlussfolgerung

Es ist ratsam, den komplexen und zeitaufwendigen Prozess des Immobilienverkaufs einem Fachmann anzuvertrauen, es sei denn, man ist selbst ein Experte auf diesem Gebiet. Ein Makler bietet nicht nur Unterstützung bei der Zusammenstellung aller erforderlichen Unterlagen und der Kundenbetreuung, sondern schützt auch vor kostspieligen Fehleinschätzungen des Immobilienwerts. Solche Fehleinschätzungen können entweder dazu führen, dass die Immobilie nicht attraktiv für potenzielle Käufer erscheint oder dass sie unter Wert verkauft wird. Beide Szenarien sind für den Verkäufer nachteilig. In solchen Fällen spart die Beauftragung eines Maklers nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven.





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