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Das Gebäudeenergiegesetz (GEG): Ein tiefgehender Überblick


Überblick über das deutsche Gebäudeenergiegesetz (GEG), seine Ziele, Regelungen für Gebäude und finanzielle Aspekte.
Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Einleitung

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein Schlüsselinstrument der deutschen Energie- und Klimapolitik. Es legt die Rahmenbedingungen für die Energieeffizienz von Gebäuden und den Einsatz erneuerbarer Energien fest. In diesem Blogbeitrag werden wir die wichtigsten Aspekte, Zahlen und Fakten aus zwei verschiedenen PDF-Dokumenten zum GEG detailliert darstellen.


Zielsetzung des GEG

Das Hauptziel des GEG ist die Förderung der Energieeffizienz und der Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden. Es soll dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu reduzieren und die Energiewende voranzutreiben.


Regelungen für Neubauten und Bestandsgebäude

Neubauten

  • Gültigkeitsdatum: Ab dem 1. Januar 2024 gelten die neuen Regelungen für alle Neubauten.

  • Bauanträge: Die neuen Regelungen gelten nur für Gebäude, für die ab diesem Datum ein Bauantrag gestellt wird.

  • Biomasse-Heizungen: Diese können als alternative Energiequelle genutzt werden.

Bestandsgebäude

  • Übergangsfristen: Für bestehende Gebäude gibt es längere Übergangsfristen.

  • Städtegröße: In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern wird der Einbau von Heizungen mit 65 Prozent erneuerbaren Energien spätestens nach dem 30. Juni 2026 verbindlich. Für kleinere Städte gilt diese Regelung ab dem 30. Juni 2028.


Deckungsanteile und Energiequellen

  • Erneuerbare Energien: Mindestens 15 Prozent der Energie muss aus erneuerbaren Quellen stammen.

  • Grüne und blaue Gase: Weitere 50 Prozent der Wärme müssen mit erneuerbaren Energien, Biomasse oder grünem oder blauem Wasserstoff gedeckt werden.

  • Grüne Gase: Beim Gas müssen beispielsweise noch 60 Prozent grüne Gase bezogen werden.


Finanzielle Aspekte

Förderung

  • Klima- und Transformationsfonds (KTF): Die Mittel für die BEG-Förderung stammen aus diesem Fonds.

Modernisierungsumlage für Mieter

  • Umlage: Wenn Vermieter keine Förderung in Anspruch nehmen, darf die Umlage nur acht Prozent betragen.

  • Kappungsgrenze: Für Mieter von 50 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche.


Häufig gestellte Fragen und Besonderheiten

  • Neue Gas- oder Ölheizungen: Diese sind übergangsweise und in verschiedenen Konstellationen auch als Erfüllung der Vorgabe zum Heizen mit 65 Prozent erneuerbaren Energien zulässig.


Fazit

Das Gebäudeenergiegesetz ist ein komplexes und vielschichtiges Regelwerk, das sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude gilt. Es bietet eine Reihe von Fördermöglichkeiten und setzt klare Anforderungen für den Einsatz erneuerbarer Energien. Durch die Beachtung dieser Regelungen können sowohl Bauherren als auch Mieter und Vermieter einen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz leisten.

Für weitere Informationen empfehlen wir, die offiziellen Dokumente des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zu konsultieren.https://www.energiewechsel.de/KAENEF/Redaktion/DE/Dossier/geg-gesetz-fuer-erneuerbares-heizen.html#alternative-heizungssyteme



Häufig gestellten Fragen und Antworten zum GEG
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Auf einen Blick_ Novelle des GEG
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